Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Obermarchtal liegt knapp an der Grenze zu dem Biosphärengebiet. Wir fühlen uns diesen Zielen verbunden.Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das 2009 die Anerkennung der UNESCO erhalten hat, ist ideal zum Wandern. Die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf, die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland und die abwechslungsreiche Kulturlandschaft sind ein markantes naturräumliches Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Wandern Sie durch die Landschaften des UNESCO- Biosphärenreservat Schwäbische Alb, das sich mit einer Gesamtfläche von 85.000 ha vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden erstreckt.

KarteIm Biosphärengebiet Schwäbische Alb wird erfolgreicher Natur- und Umweltschutz mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung, der in der Region lebenden Menschen, verknüpft. Dies geschieht auf eine Weise die den Ansprüchen der heute lebenden Menschen gerecht wird und gleichzeitig die Lebensgrundlage der nächsten Generationen erhält, indem versucht wird die Existenz mit ressourcenschonenden Wirtschaftsweisen zu sichern.

Obermarchtal liegt knapp an der Grenze zu dem Biosphärengebiet. Wir fühlen uns diesen Zielen verbunden. Am Biosphärengebiet Schwäbische Alb sind 29 Gemeinden aus 2 Regierungsbezirken und 3 Landkreisen und der Gutsbezirk Münsingen beteiligt. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen im Zentrum des Gebietes. Vom Alb-Donau-Kreis gehören Teile aus 4 Gemeinden zum Biosphärengebiet:

  • Westerheim (Biosphären-Infozentrum in der Schertelshöhle)
  • Schelklingen (Biosphären-Infozentrum in Schelklingen-Hütten)
  • Ehingen (Biosphären-Infozentrum in Ehingen-Dächingen)
  • Lauterach (Biosphären-Infozentrum bei der Kalktuffsteinsäge)

Ein Biosphärengebiet besteht aus 3 Zonen. In der Kernzone, die ca. 3 % der Fläche ausmacht, steht die Natur im Mittelpunkt. Sie soll sich ohne Bewirtschaftung und Benutzung des Menschen selbst weiterentwickeln können. In der Pflegezone, rund 42 % des Gebiets, soll die durch traditionelle Nutzung entstandene Kulturlandschaft erhalten und entwickelt werden. Hier wirtschaften Landwirte, Forstwirte und Schäfer im Einklang mit der Natur. Rund 55 % der Fläche sind Entwicklungszone, in der es Ziel ist, die heimische Wirtschaft zu stärken und Projekte zu erarbeiten, um regionale Produkte und Dienstleistungen umweltschonend zu produzieren und zu vermarkten.

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